Das EEffG betrifft österreichische Hotels, Bergresorts und Seilbahnbetreiber besonders: Schneekanonen, Sessellifte und Großhotels mit über 150 Zimmern überschreiten häufig die 10-TJ-Schwelle. Die e-Control ist die Monitoringstelle.
Österreichs Wintertourismus ist einzigartig in der EU: Schneekanonen und Seilbahnanlagen sind Hochverbraucher. Eine einzelne Schneekanone verbraucht 30–50 kWh pro Stunde. Bei 1.000 Betriebsstunden pro Saison und 50 Schneekanonen sind das 1,5–2,5 GWh — allein für die Beschneiung.
Typischer Skiort (mittelgroß, 10 Pisten, 5 Lifte, 1 Berghotel 200 Zimmer):
Das EEffG-Audit erfasst alle Energiequellen des Gesamtbetriebs.
Ein EN 16247-2/3-konformes Energieaudit für österreichische Beherbergungsbetriebe umfasst:
Effivera-Marktpreis: ab €2.500 (Marktpreis: €4.000–10.000).
Hotelgröße und typischer Energieverbrauch in Österreich
Typische alpine Hotels Österreich. Inkl. Heizung, Warmwasser, Küche. Exkl. Seilbahn/Schneekanonen.
| Zimmerzahl | Geschätzte GWh/Jahr | TJ/Jahr | EEffG-Pflicht |
|---|---|---|---|
| 50 Zimmer | 1,5–2,0 GWh | 5–7 TJ | Größenabhängig |
| 100 Zimmer | 2,5–3,5 GWh | 9–13 TJ | Wahrscheinlich pflichtig |
| 150 Zimmer | 3,5–5,0 GWh | 13–18 TJ | Pflichtig |
| 200 Zimmer (Bergresort) | 5,0–7,5 GWh | 18–27 TJ | Definitiv pflichtig |
| +Schneekanonen/Lifte | +2–4 GWh | +7–14 TJ | Zusätzlicher Verbrauch |
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